MISSION
Der Dachverband Salzburger Kulturstätten ist das Netzwerk und die Interessenvertretung der »freien« zeitgenössischen und autonomen Kulturarbeit im Bundesland Salzburg.
Für seine derzeit 78 Mitglieder (44 städtische Initiativen, 34 im ländlichen Raum) leistet der Dachverband seit 1989 Rechtsberatung, Rechtsvertretung und Consulting in Subventions- und Förderungsbelangen, Hilfestellung bei Behördenkontakten, in Versicherungs-, AKM- und diversen administrativen Angelegenheiten.
Workshops und Seminarreihen schaffen die notwendige begleitende Weiterbildung für die Praxis der Kulturarbeit. Der Dachverband setzt sich für notwendige gesetzliche Verbesserungen ein, die eine strukturelle Absicherung der Kulturinitiativen und die soziale Absicherung von KulturarbeiterInnen verstärken.Auf den politischen und administrativen Ebenen wird Lobbying für die Sicherung und Erhöhung der Finanzierungsvolumen betrieben. Bekannt ist der Dachverband auch durch die Publikation des KULTPLAN, einer monatlichen Veranstaltungsübersicht sowie dem kidsKULTPLAN, dem KULTPLAN für ein junges Publikum
Die Politisierung von Kulturarbeit und Kulturpolitik wird durch Veranstaltungsreihen sowie öffentliche Stellungnahmen zu kulturpolitischen und kultur-, medien- und kunsttheoretischen Themen vorangetrieben. Finanziert wird die Arbeit der Interessenvertretung vor allem über Mitgliedsbeiträge und Werbeeinnahmen, des weiteren durch Förderungen von Stadt und Land. Der Dachverband Salzburger Kulturstätten ist selbst wiederum Teil eines österreichweiten Netzwerkes, der IG Kultur Österreich.
Die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im Dachverband Salzburger Kulturstätten sind:
• Schwerpunkt des Zeitgenössischen in Kunst und Kultur sowie Bemühung um Publikumsschichten, die von bestehenden Kultureinrichtungen nicht erreicht werden
• Statuarische Unabhängigkeit von Einrichtungen der öffentlichen Hand, einer staatlichen Institution oder Religionsgemeinschaften sowie parteipolitisch unabhängig
• Selbstbestimmte Gebarung und Durchführung der Kulturarbeit
• Gemeinnützigkeit
• keine menschenverachtende ideologische Strömungen wie Rassismus, Faschismus, AusländerInnenfeindlichkeit, Sexismus und Homophobie
• Kontinuierliche Arbeit
